Mikrofone
Ein Mikrofon ist ein Transducer, der Schallwellen in elektrische Signale umwandelt. Dieses elektromechanische Gerät wandelt Luftdruckschwankungen in ein entsprechendes Muster aus elektrischen Impulsen um. Für diese Umwandlung kommen unterschiedliche Ansätze zum Einsatz. Am häufigsten anzutreffen sind dynamische und Kondensatormikrofone.
Dynamische Mikrofone wandeln durch Schallwellen erzeugte Druckschwankungen in elektrischen Strom um. Dieser Ansatz basiert auf dem faradayschen Gesetz. Laut diesem Gesetz wird ein elektrischer Strom induziert, wenn ein Leiter durch ein magnetisches Feld bewegt wird. In einem dynamischen Mikrofon wird ein Dauermagnet verwendet, um ein magnetisches Feld zu erzeugen. Am häufigsten werden in dynamischen Mikrofonen Drahtspulen als Leiter verwendet, die mit einer Membran verbunden sind. In diesem Kupferdraht wird immer dann ein elektrischer Strom erzeugt, wenn die Spule aufgrund der Druckschwankungen durch das Magnetfeld bewegt wird.
In Kondensatormikrofonen werden eine Rückplatte und eine Membran (ähnlich einem Kondensator) verwendet. Während die Rückplatte stationär ist, kann sich die Membran bewegen, sobald Luftdruckschwankungen auftreten. Diese Bewegung der Membran führt zu Veränderungen der Kapazität und des elektrischen Potentials. Die elektrische Ladung (Q), die Kapazität (C) und das elektrische Potential stehen über folgende Gleichung miteinander in Beziehung: Q = CV. Das elektrische Potential wird über eine Batterie bereitgestellt, und der geringe Strom, der fließt, wenn sich die Membran bewegt, wird verstärkt.
Bei der Wahl eines Mikrofons zu berücksichtigende Faktoren sind Überlasteigenschaften, Linearität, Empfindlichkeit, Rauschen und Frequenzgang.
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