TVS

Bei Überspannungsbegrenzern (TVS) handelt es sich um eine Geräteklasse, die zum Schutz von Schaltkreisen vor plötzlichen oder kurzzeitigen Überspannungsbedingungen (auch bekannt als Transienten) zu schützen. Das Auftreten von Spannungsspitzen kann zahlreiche Gründe haben, z. B. Blitzeinschläge oder Lichtbogenüberschläge in Motoren. Daher müssen TVS-Geräte in den Schaltkreis integriert werden, um ihn vor Schäden und Gefährdungen zu schützen. Die Transienten betragen üblicherweise einige Tausend Volt und eine Dauer von einigen Mikrosekunden oder weniger.

Ein Typ von TVS-Gerät ist die TVS-Diode. Hierbei handelt es sich um eine Zener-Diode, die in Schaltkreisen zum Schutz vor Überspannungen zum Einsatz kommt. Die andere Klasse von TVS-Geräten sind Metalloxid-Varistoren (MOV), die zum Schutz elektrischer Geräte verwendet werden.

Die wichtigste Eigenschaft eines TVS ist, dass er schneller auf Überspannungen reagieren sollte als jeder andere Überspannungsschutz (z. B. Varistoren oder Gasentladungslampen). TVS-Geräte sind unidirektional oder bidirektional.

TVS-Dioden bieten einen Überspannungsschutz von 1 A bis 15 kA bei einer Antwortzeit von einer Pikosekunde. MOVs bieten einen Überspannungsschutz von bis zu 70 kA bei einer Antwortzeit von einer Nanosekunde.

TVS-Geräte kommen in verschiedenen Anwendungen wir Spannungsversorgungen, Wechselrichtern, in der Automobiltechnik sowie in Industriegeräten zum Einsatz.

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