Datenerfassung
Datenerfassung ist ein allgemeiner Begriff, der den Prozess beschreibt, bei dem Phänomene der Realwelt, wie Ton oder Temperatur, in eine Sequenz aus digitalen Daten umgewandelt werden. Dieser Prozess kann in verschiedene Schritte unterteilt werden, die einzeln analysiert werden. Zunächst muss das physikalische Phänomen in eine Art elektrisches Signal konvertiert werden. Das sich ergebende Signal ist in der Regel proportional zur Stärke des physikalischen Phänomens, das erfasst wird. Das Gerät, das der Erkennung eines bestimmten Typs von physikalischen Phänomenen dient, wird als Sensor bezeichnet. Im zweiten Schritt wird die Ausgabe eines Sensors in den Eingang eines Analog-Digitalwandlers eingespeist. Die A/D-W-Konvertierung ist der wahrscheinlich komplexeste Teil des gesamten Datenerfassungsprozesses. Damit die richtige A/D-W-Hardware ausgewählt werden kann, muss das entsprechende physikalische Phänomen gut verstanden werden. Das Erfassen von Tondaten, wie Musik oder Sprache, erfordert eine schnellere Abtastrate, um Alias-Effekte zu vermeiden. Der Sensor sollte einen Ausgangsspannungshub haben, der groß genug ist, um den dynamischen Bereich des A/D-W zu decken und die vollständigen Funktionen des A/D-W zu nutzen. Bei batteriebetriebenen Datenerfassungssystem sollte der A/D-W so niedrig wie möglich sein. Eine Manipulation der digitalen Daten nach der Konvertierung kann als Teil des Erfassungsprozess in Betracht gezogen werden. Die Daten müssen möglicherweise korrigiert werden, um bekannte Verzerrungen im Sensor auszugleichen. Es kann auch notwendig sein, die Daten in ein Format zu konvertieren, das für eine Software-Analyse besser geeignet ist.
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