PIN Dioden
Ein PIN ist eine Diode mit einer zusätzlichen Schicht im Vergleich zur traditionellen Diode. Eine PIN-Diode hat einen p-dotierten Bereich direkt neben einem n-dotierten Bereich, wodurch ein zweischichtiges Gerät entsteht. Eine PIN-Diode hat eine intrinsische Schicht zwischen den dotierten Schichten. Intrinsisch bezeichnet einen Halbleiter, der nicht mit einem Dotierstoff dotiert wurde und einen äquivalenten Wert an Öffnungen und Elektronen hat. Die p- und n-Regionen der PIN-Diode sind auch stärker dotiert als normal, um eine höhere Ladungsträgerkapazität durch den intrinsischen Bereich des Geräts zu bieten. Aufgrund der zusätzlichen Schicht ist die Kapazität in einem PIN-Aufbau mit umgekehrter Sperrvorspannung recht niedrig.
PIN-Dioden werden oft bei hohen Frequenzen eingesetzt, da dies der Punkt ist, an dem sie sich von einer typischen Diode unterscheiden. Bei einer niedrigen Frequenz ist ihr Betrieb nahezu identisch, wird sie jedoch höher, beginnt die PIN-Diode, mit Beständigkeitseigenschaften zu funktionieren, die je nach jeweiliger Frequenz variieren können. Dabei wird ein Widerstand mit variablem Ohmwert-Widerstand erzeugt. Dies geschieht, da die Ladung im intrinsischen Halbleiter gespeichert werden und nicht vollständig abgeleitet werden kann, wenn die Frequenz ein bestimmtes Niveau erreicht Aus diesem Grund werden sie in HF- und Mikrowellenschaltkreisen häufig eingesetzt.
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