Anzeigentreiber
Anzeigentreiber sind Geräte, die eine Schnittstelle zwischen einem Mikroprozessor (MPU) oder einem Mikrocontroller (MCU) sowie eine Anzeige basierend auf einer bestimmten Technologie bereitstellen. Zu Beispielen einer derartigen Technologie zählen CD, OLED, ePaper, CRT und LED. Bei einem Gerät kann es sich um einen einzelnen Chip handeln, jedoch auch um ein allgemeineres logisches Gerät, das mit dem Algorithmus zur Implementierung der Schnittstelle programmiert wurde.
In einigen Fällen (z. B. bei LCD-Punktmatrix-Arrays) sind spezielle, periodische Wellenformen auf mehreren Ebenen erforderlich, um die Anzeige zu steuern. Derartige Muster werden in periodischen Mustern ausgegeben und das Muster wird so ausgewählt, dass es jedes Element zum richtigen Zeitpunkt ordnungsgemäß steuert, ohne zu anderen Zeiten einen Konflikt zu verursachen. Andere Treiber erfordern möglicherweise hohe E/A-Zähler, da sie direkt eine große Anzeigenmatrix steuern. Viele Siliziumchips von LCD-Controllern werden direkt auf dem Glas montiert, um die Belastung dieser hochintegrierten Schaltungen (High Density Interconnects, HDI) zu reduzieren.
Anzeigentreiber können eine Steuerung für Kontraste und die Bildschirm-Hintergrundbeleuchtung umfassen. Möglicherweise besitzen sie eine Temperaturerfassung, da einige Anzeigetechnologien empfindlich auf Temperaturänderungen reagieren. Im Fall von LCD-Treibern ist es so, dass sie integrierte Zeichensatzbibliotheken in unterschiedlichen Sprachen enthalten. Sie können darüber hinaus programmierbare Zeichen einbetten. Anzeigentreiber sind gewöhnlich mit einem seriellen Anschluss ausgestattet, um sie zu steuern. Einige Anzeigentreiber können sie sogar hintereinander schalten, um größere Anzeigen (einen Erweiterungstreiber) zu unterstützen.
Der Hersteller des Geräts verfügt in der Regel über ein allgemeines Referenzdesign für den Softwaretreiber, das zur Verfügung steht, um eine umgehende Entwicklung zu vereinfachen.
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